Wie funktioniert eine Gruppe?

Eine Gruppe besteht aus Menschen ("Mitglieder") mit einem gemeinsamen Thema und entsteht aus einem selbst erkannten Bedürfnis nach Aktion. Die Mitglieder einer Gruppe vertrauen sich gegenseitig. Auch die Gruppen von Transition Kulmbach vertrauen sich untereinander. Eine Gruppe kann sich jederzeit auflösen. Eine Gruppe ist jederzeit offen für neue Mitglieder. Ein Mitglied kann jederzeit die Gruppe verlassen. Gäste ("nicht-aktiv") sind in der Gruppe willkommen.

 

Wie gehe ich mit mir und der Gruppe um?

 

Selbstbewusstsein:

Ich bin mir dessen bewusst, dass ich eigene Ansichten, Wünsche und Bedürfnisse habe. Ich achte darauf.

 

Wachstum:

Bei der Bearbeitung unserer Themen entwickle ich mich ständig, aber auch die anderen, die Umgebung und vielleicht auch das Thema. Ich sehe diese Veränderung als natürlichen Wachstumsprozess und ich achte darauf, dass ich für mich selbst die richtige Geschwindigkeit wähle. Auch die Gruppe muss eine eigene Geschwindigkeit wählen.  Sowohl ich als auch die Gruppe geraten unter Druck, wenn ich mich überfordere.

 

Toleranz:

Ich achte auf die Gefühle, Bedürfnisse und Ansichten anderer in der Gruppe. Ich nutze meine Fähigkeiten, um andere zu bereichern und ich bin bereit, aus den Fähigkeiten der anderen neue Impulse zu bekommen.

 

Eigenverantwortung:

Wenn ich mir und den anderen gegenüber verlässlich bin, brauche ich niemanden, der mir den Weg weist. 

Unsere Gruppen

  • Aktionsgruppe Artenschutz
  • Selbsterntegarten
  • Foodsharing
  • Spinnalto
  • Fair Trade Landkreis Kulmbach
  • Urban Gardening
  • Initiative Dorfdefi
  • SoLaWi
  • Aktionsgruppe Artenschutz
  • Gemeinsam kreativ
  • Repaircafé

Die ausführlichen Beschreibungen findest du, wenn du weiterscrollst. 

Aktionsgruppe Artenschutz

 

Das erfolgreiche Volksbegehren, die Haltung der bayerischen Regierung zum Artenschutz   und die Fridays for Future-Bewegung lassen wirklich Hoffnung aufkeimen und Energien wach werden. Dies wollen wir nutzen, um auch in unserem liebenswerten Kulmbach für den Artenschutz einzutreten.

Aktion 1: Nimm’s mit: Müllsammelpass  für Kinder. Könnt ihr unter "Aktionen" herunterladen.

Kinder, die dabei mithelfen, den achtlos in die Umwelt entsorgten Müll zu beseitigen, indem sie zum Beispiel bei Spaziergängen den Müll mitnehmen, den sie finden. Diejenigen Kinder, die am meisten Müll gesammelt haben, dürfen an einem Workshop der Recycling Kings am Landradsamt teilnehmen. Den Sammelpass mit allen Regeln und Vorsichtsmaßnahmen könnt ihr euch HIER über die Website herunterladen.

Aktion 2: Nimm’s mit: Streuobst (noch in der Entwicklung)

Aktion 3: Lass liegen: Silvesterböller (noch in der Entwicklung)

Weitere Aktionen warten auf deine Ideen.

Wer Näheres erfahren oder mitmachen möchte:

franziska.schumm@freenet.de


Selbsterntegarten

Ein Selbsterntegarten ist ein Stück Land, das von einem landwirtschaftlichen Betrieb oder Gärtnerei gepachtet und dann von mehreren HobbygärtnerInnen gemeinschaftlich ökologisch bewirtschaftet wird.

Der Boden wird zunächst vom Landwirt für den Anbau vorbereitet und parzelliert. Nun übernimmt jeder alleine, als Familie oder mit FreundInnen eine Parzelle und bepflanzt und pflegt diese die Saison über, wobei alle untereinander Erfahrungen austauschen und der Landwirt mit Rat und Tat zur Seite steht. Eine einzelne Parzelle eines Selbsterntegartens (ca. 30 m²) besteht aus mehreren Beeten und

 

kann eine Familie etwa ein halbes Jahr lang mit frischem Biogemüse versorgen. Auch Gemeinschaftsflächen (z.B. für Kürbisse oder Kräuter) sowie Blühstreifen können Teil eines Selbsterntegartens sein. Am Jahresende wird das Land zurück an den Landwirt gegeben, der es wieder umbricht. Als Profi bringt er neben dem Land auch Gartengeräte, Bewässerung, sein Wissen und seine Arbeitskraft ein; dafür erhält er sichere Einnahmen und steigert seinen Bekanntheitsgrad. Die HobbygärtnerInnen unterstützen den Landwirt mit der Vorfinanzierung der Flächen und bringen ebenfalls ihre Arbeitskraft ein; dafür ernten sie mit verhältnismäßig geringem Arbeitseinsatz ihr eigenes, günstiges Biogemüse. Für die Nutzung des Landes erhält der Landwirt von den HobbygärtnerInnen einen vereinbarten Geldbetrag.

Konkret hat uns der Rangabauer aus Tennach für den hier zu sehenden Selbsterntegarten der Saison 2019 ein langjährig biologisch bewirtschaftetes Stück Land zur Verfügung gestellt. Es besticht neben dem zu erwartenden Ertrag durch seine herrliche Lage mit Fernblick über Wiesen und Wälder, Hügel und Täler bis hin zu Ochsenkopf und Schneeberg. Auch von Kulmbach aus ist es leicht zu erreichen, mitunter sogar über einen erholsamen Waldspaziergang vom Rehberg oder von der Plassenburg aus. Die gemütliche Gaststube des Rangabauern bietet sich am Wochenende zudem für den geselligen Erfahrungsaustausch nach getaner Arbeit an. Im angrenzenden Hofladen lassen sich zum selbst angebauten Gemüse noch regionale Bio-Kartoffeln und Bio-Fleisch erwerben.

Im ersten Jahr sammeln wir mit dem Selbsterntegarten von Tra.Ku.La. mit einer begrenzten Teilnehmerzahl Erfahrung auf einer überschaubaren Fläche von etwa 150 m². Ab 2020 stehen weitere Parzellenzur Verfügung.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Schreiben Sie uns an SeGa-Kulmbach@gmx.de!

foodsharing 

foodsharing ist eine Initiative die sich dafür einsetzt, dass gute Lebensmittel auf dem Teller und nicht in der Tonne landen. Nichts ist schlimmer als zu sehen, das gute Lebensmittel in der Tonne entsorgt werden, weil Ladenschluss ist oder Sperrzeit im Gasthaus. Eine gigantische Lebensmittelverschwendung, die leider gesetzlich bedingt ist!

Auf der einen Seite retten wir (leider nur einen kleinen Teil) dieser Lebensmittel.

In Kooperation mit Lebensmittelbetrieben, Restaurants und Gasthäusern holen wir dort regelmäßig die Lebensmittel ab, die aus irgendeinem Grund nicht mehr verkauft werden können und retten sie so vor der Tonne. Weitergegeben/fair-teilt wird dann alles an jeden der möchte, unabhängig von Bedürftigkeit oder sonstigem Sozialstatus.

Auf der anderen Seite versuchen wir durch verschiedene Aktionen auch die Politik für diese Thema zu sensibilisieren und durch Gesetzesänderungen diesen Missbrauch von Ressourcen zu untersagen.

Wer uns helfen möchte, kann sich auf unserer Internetseite www.foodsharing.de anmelden oder die Botschafter des Bezirks Bayreuth-Land anschreiben, die auch den Kulmbacher Landkreis betreuen.

 

Annegret Schmidt

a.schmidt3@foodsharing.network

 

Dustin Hofknecht

d.hofknecht@foodsharing.network

Spinnalto

weil das Gehirn Bewegung braucht

Regeln und Ordnung helfen uns, den Alltag zu bewältigen und in einem funktionierenden Miteinander zu leben. Bei dieser notwendigen Anpassung kann es geschehen, dass wir Neugier und Lust auf eigenes Gestalten verlernen. Dafür gibt es ein Gegenmittel. 
Auf 4000 Quadratmetern gestaltet Rüdiger Baumann (Theater Das Baumann)  in der Alten Spinnerei in Mainleus mit einem Trupp Helfer Fantasieräume, die bestaunt, bespielt oder einfach nur zur Kenntnis genommen werden wollen wie ein Fitnessstudieo für den Geist.  Ein soziales Experiment mit Leichtigkeit und Humor, als positiver Gegenentwurf zum vielleicht tristen Alltag. Spinnalto ist ein Konglomerat aus sinnvollen, sinnbefreiten, kreativen, anregenden oder nachdenklich stimmenden Elementen.
Willkommen sind nicht nur Künstler, sondern besonders Alltagsmenschen, die Lust haben, kreativ zu sein. Eine Regel aber muss man einhalten, nämlich nur Material zu verwenden, das weiter benutzt werden kann oder bereits auf dem Weg zur Entsorgung war, am besten aus den Gebäuden der Alten Spinnerei. Im Juni 2020 soll die Stadt Spinnalto wieder leben und alle sind zum Mitmachen eingeladen.

 

Wer beim nächsten Spinnalto mitmachen möchte, melde sich bei Rüdiger Baumann
Kontakt: 09221 93393

mail@das-baumann.de


Fair Trade Landkreis Kulmbach

 

Die Steuerungsgruppe besteht aus Vertretern verschiedener Zielgruppen, Sprecher der Steuerungsgruppe sind die Journalisitin Uschi Prawitz, Kreisrätin Anita Sack und Eunike Schu von der Transition Town Bewegung Kulmbach sowie Ingrid Flieger vom Klimaschutzmanagement des Landkreises Kulmbach.

 

Wir werden unseren Schwerpunkt nicht nur auf das Qualitätsmerkmal „FAIR“ legen, sondern auch in Kooperation mit vielen Partnern, Verbraucherinnen und Verbraucher verstärkt für „BIO“ und „REGIONAL“ sensibilisieren. Durch ein besseres Verständnis von Kreisläufen und Zusammenhängen zwischen Produktion, Natur, Handwerk, Handel und sozialen Komponenten sollen alternative Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung gefunden werden.

 

Die Ansätze BIO-REGIONAL-FAIR zeigen dabei, dass ein genussvoller, verantwortungsbewusster Konsum einfach und für jeden möglich ist. Durch den Kauf regionaler und heimischer ökologischer Produkte, ergänzt durch fair gehandelte, möglichst auch ökologisch erzeugte Produkte aus aller Welt, kann jeder Einzelne den Gedanken der Nachhaltigkeit in seinem Alltag umsetzen.

 

Als erste größere Aktion erhalten unsere Schulen FAIRE Trainingsbälle, die in Pakistan zu FAIREN Bedingungen hergestellt wurden.

 

Kontakt: Tel.-Nr. 09221-821 3887

                  Tel.-Nr 09221/707-148

                  info@vocabulo.de

                  flieger.ingrid@landkreis-kulmbach.de

Urban Gardening

ein Mitmachprojekt für Kindergruppen und Schulklassen

 

Was bedeutet Urban Gardening?

Das ist die gärtnerische Nutzung kleiner und oft vernachlässigter städtischer Flächen. Die nachhaltige Bewirtschaftung der gärtnerischen Kulturen, die umweltschonende Produktion und ein bewusster Konsum der Erzeugnisse stehen im Vordergrund.

 

Was sind die Grundbedingungen für das Urban-Gardening-Mitmach-Projekt in Kulmbach?

Jeder teilnehmenden Klassen oder Gruppen  werden ein oder mehrere Pflanzcontainer zur Verfügung gestellt. Die Klasse oder Gruppe hat die Möglichkeit, aus verschiedenen Themen (eines je Container) auszuwählen und diesen entsprechend zu bepflanzen und nachhaltig zu pflegen. Wichtig: biologisch und nachhaltig arbeiten, natürliche Düngemittel und samenfeste Sorten verwenden. An einem noch zu bestimmenden Tag Ende September wird eine Jury aus verschiedenen Amtsträgern der Stadt die jeweiligen Container und eine dazugehörige Darstellung auswählen. Der Preis für die Klasse ist ein Bienenkisten-Workshop mit einem erfahrenen Imker der Goodbee-Gesellschaft.

 

Wer kann mitmachen?

Ohne Einschränkung können alle Klassen aller Schularten daran teilnehmen.

 

Kontakt

Tra.Ku.La. - Transition Kulmbacher Land

Transitionkulmbach@posteo.de

Tel.: 09221/66179 (Bitte auf den Anrufbeantworter sprechen)

Initiative Dorfdefi

 Ein Förderprogramm zur Verbesserung der Überlebenschancen beim plötzlichen Herztod durch die Verbreitung von Laiendefibrillatoren und Erste-Hilfe-Knowhow.

Der plötzliche Herztod zählt mit ca. 100.000 Fällen, zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Unabhängig von Geschlecht, Beruf, Alter, Vorerkrankungen und Fitness kann es prinzipiell jeden Treffen.

Kommt es bei einem Betroffenen zu einer derartigen Herzrhythmusstörung und verbleibt dieser ohne Behandlung, sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit jede Minute um ca. 10 %. Bereits nach 3 Minuten können irreparable Schäden am Gehirn auftreten. Statistisch überleben heute nur 5% der Betroffenen einen derartigen „Herzanfall“.

In einer solchen Situation kann und darf nicht erst auf das Eintreffen des Rettungsdienstes gewartet werden. Unverzügliches Handeln ist geboten! Denn nur durch das Erbringen von lebensrettenden Sofortmaßnahmen wie der Herz-Lungen-Wiederbelebung und dem Einsatz eines Defibrillators (AED) gibt es eine Chance.

Mit der „Initiative Dorfdefi“ für das Mainleuser Land möchten wir die Verfügbarkeit von öffentlichen zugänglichen Defibrillatoren sowie das Erste-Hilfe Know-How in der Bevölkerung fördern. Wir rufen die Dorfgemeinschaften und Vereine in den Ortsteilen auf, eigene Projekte zu starten und fördern diese finanziell und mit viel Knowhow. Dazu haben wir schon viele Partner gewonnen: Die Marktgemeinde Mainleus, die Adalbert-Raps-Stiftung, das BRK Kulmbach, die Rettungsleitstelle Bayreuth / Kulmbach und viele weitere.

 

 

Kontakt: dorfdefi@mainleus.info

SoLaWi

Solidarische Landwirtschaft in Kulmbach

Diesen Traum haben wir in die Wirklichkeit umgesetzt. Die erste SoLaWi in Kulmbach entsteht aus dem Demeter-Bauernhof am Patersberg in Veitlahm. Interessierte treffen sich dort im Adam-Schneider-Saal an jedem 3. Mittwoch im Monat.

UnterstützerInnen, MitmacherInnen und -denkerInnen sind jederzeit gerne willkommen. Du kannst mitmachen, mitgestalten, mitreden, mitplanen, mitarbeiten, mitteilen, mittendrin sein.

Was ist überhaupt eine Solawi? Hier geht es zu einem kurzen Videofilm zu Solidarischer Landwirtschaft auf YouTube.

Zu unserem Hof gehören eine Bäckerei, eine Käserei, eine Gemüsegärtnerei, Schweine, Kühe und vieles mehr. Homepage des Hofes: Padersberghof
SoLaWi:  Patersberghof

 

Kontakt: oliver.friedrich@patersberghof.de

Tel.: 09229/ 9736278


Gemeinsam kreativ

Mal- und Fotogruppe

Stresspegel runterfahren, wahrnehmen, wirken lassen, sich inspirieren lassen.

Die Gruppe lädt ein, Gerüche, Farben, Klänge und Formen der Umgebung mit allen Sinnen  wahrzunehmen. Wir lassen uns durch Wolken, Bäume, Blätter, Wasser und vieles mehr inspirieren, selbst mit Pinsel, Stift, Farbe oder Kamera  kreativ zu werden. Der Kopf wird frei und es wird Platz für neue Ideen.

Künstlerische Ansprüche stehen bei uns nicht im Vordergrund, sondern die Freude am Entdecken und Umsetzen.

Die Gruppe ist offen für Synergien durch andere Gruppen.

Interessenten und Interessentinnen sind jederzeit herzlich willkommen.

 

Kontakt:

Susanne Benker

info@susannebenker.de

www.susannebenker.de 

Repair-Café

Rette kaputte Dinge vor der Mülltonne, fördere den Austausch und das Teilen von Ressourcen und Fertigkeiten, schone den Geldbeutel und hab Spaß.

 

Ein Repair Café ist ein Treffen, bei dem die Besucher gemeinsam mit anderen ihre kaputten Dinge reparieren. Werkzeug und Material für gemeinsame Reparaturen sind teilweise vorhanden und man wird von ehrenamtlichen Experten unterstützt. Wer nichts zu reparieren hat, nimmt sich eine Tasse Kaffee, isst ein Stück Kuchen oder hilft jemand anderem bei der Reparatur. Es ist nicht kommerziell, Spenden sind erbeten.

Du möchtest Dich einbringen mit Deinem Wissen oder Deinen handwerklichen Fähigkeiten oder Deiner Kreativität? Komm einfach zu einer Veranstaltung oder zu einem unserer Gruppentreffen oder melde Dich über das Kontaktformular!

 

 Kontakt: hgfriedmann@posteo.de