Hier gibt es einen Auszug aus der bisherigen Medienberichterstattung: 

Pressemitteilung

Macht die Dächer voll!

Freischaltung des Solarpotenzialkatasters für Stadt & Landkreis Kulmbach | Einbindung in die Geodateninfrastruktur des Landkreises Kulmbach | Digitale Energieplanung 4.0 - auf dem Weg zum digitalen Energienutzungsplan

 

Kulmbach, 16.01.2020: Landrat Klaus Peter Söllner nimmt am 16.01.2020 die Freischaltung des Solarpotenzialkatasters für Stadt und Landkreis Kulmbach vor. Alle 22 Städte, Märkte und Gemeinden des Landkreises Kulmbach sind ab sofort im Solarpotenzialkataster enthalten. Insgesamt sind im 2. Halbjahr 2019 im Landkreis Kulmbach 73.250 Dachflächen auf ihre Eignung für Photovoltaik und Solarthermie hin untersucht worden. Die Ergebnisse der Untersuchung sowie die Darstellung des Online-Tools werden am 16.1.2020 vorgestellt und für die Öffentlichkeit freigegeben. „60 % der Dachflächen in unserem Landkreis eignen sich für eine Photovoltaikanlage – über dieses positive Ergebnis freuen wir uns sehr!“, so Landrat Klaus Peter Söllner.

Die Erstellung des Solarpotenzialkatasters geht auf einen Antrag der CSU-Kreistagsfraktion v. 14.04.2019 zurück und wurde am 6.6.2019 im zuständigen Umweltausschuss einstimmig beschlossen. Neben der Erstellung des Solarkatasters und der Bereitstellung über das Internetportal des Katasters für den Bürger wurde in den Monaten Juli – November 2019 die Einbindung der Ergebnisse in die bestehende interkommunale Geodateninfrastruktur des Landkreises und der 22 Gemeinden umgesetzt.

 

Unter der Internet-Adresse www.solare-stadt.de/landkreis-kulmbach steht das Solarkataster allen Bürgern kostenfrei zur Verfügung.

Das Solarkataster wurde auch mit dem Bürgerportal des Landkreises Kulmbach, dem sog. Geoportal, verknüpft: https://geoportal.landkreis-kulmbach.de/: Dort können auch weitere Informationen zum Thema Wohnen, Bauen & Gewerbe wie z.B. die Bebauungspläne mit aufgerufen werden. Man kommt durch eine Verknüpfung mit einem Klick auch direkt auf die Internetseite des Solarkatasters und kann seine Solaranlage weiter vorplanen. Der Landkreis Kulmbach führt seit 2007 durch sein interkommunales Geoinformationssystem zwischen dem Landkreis und den Kommunen die Nutzung und „Veredlung“ von immer hochwertigeren und hochgenauen Geobasisdaten einer sinnvollen Nutzung zu. Deshalb wurde das Solarkataster auch im interkommunalen Geoinformationssystem der 22 Gemeinden und des Landkreises im RIWA-GIS integriert. Auch von dort kommt man direkt auf das originäre Solarpotenzialkataster.

 

Ein Solarpotenzialkataster zeigt dem  Interessenten online an, wie viel Solarenergie auf seinem Gebäudedach erzeugt werden kann und ob sich eine Investition finanziell rechnet. Die Analyseergebnisse des Solarkatasters beruhen auf einem automatisierten Verfahren, die Ergebnisse dienen also der ersten Information und ersetzen nicht die fachberatliche Umsetzung durch einen qualifizierten Energieberater oder Installateur. Die Informationen sind kostenlos sowie hersteller- und produktneutral. Dennoch können die Erkenntnisse ein hilfreicher Ausgangspunkt für weitergehende Detailplanungen sein und die Schwelle für die Inangriffnahme einer Investition in den Klimaschutz senken.

 

Ergebnisse der Solarpotenzialanalyse auf Landkreisebene und der Zusammenhang mit der Entwicklung der Erneuerbaren im Landkreis Kulmbach:

Laut Statistik des Energieatlas Bayern gab es zum Stand 31.12.2017 bereits 3209 Photovoltaik-Anlagen im Landkreis Kulmbach (31.12.2017): Die Stromproduktion aus diesen Anlagen erzeugen 96.571 MWh/a, davon 49.817 MWh (51,6%) aus 25 Freiflächenanlagen. Der Photovoltaik-Anteil beträgt damit laut Energieatlas 26,8% am Gesamtstromverbrauch. Bei 360.190 MWh/a Gesamtstromverbrauch beträgt mit 262.939 MWh/a der Anteil aus Erneuerbaren Energien damit bereits 72,9%. Das Ziel des Klimaschutzkonzeptes von 2007 für 2020 von 28% ist damit Ende 2017 deutlich

(um 260% !) überschritten. Dennoch wird der Landkreis alle Möglichkeiten ausschöpfen, dass die Erneuerbaren Energien weiter ansteigen.

Zur Erstellung des Solarpotenzialkatasters wurden deshalb alle Dachflächen (73.250 Gebäude und Gebäudeteile) im Landkreis Kulmbach untersucht. In der Summe ergeben die geeigneten Dächer eine Fläche von 4,2 Mio m² oder 600 Fußballfelder, die im Landkreis Kulmbach für solare Energie genutzt werden könnten. Das Potenzial aller nutzbaren Dachflächen entspricht einer Leistung von 712.000 kWp. Damit könnte der persönliche Stromverbrauch unserer Landkreisbewohner etwa 5-mal gedeckt werden.

 

Ca. 60 % des Potenzials aller Dachflächen im Landkreis sind für den Bau einer Photovoltaikanlage geeignet, deshalb lautet unser Appell „Macht die Dächer voll“! Bauen Sie Ihre eigene Solaranlage, produzieren Sie Ihren eigenen Ökostrom und leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz!

Einen Überblick über die Auswertung des Landkreises gibt die Anlage 1 im Detail.

 

Grundlagen

In den vergangenen Monaten wurde mit dem Bayerischen Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung der Fa. Tetraeder.solar GmbH unserem GIS-Dienstleister des Landkreises, der Fa. RIWA GmbH ein Weg für die Bearbeitung und Erstellung des Solarkatasters und für die Einbindung der Ergebnisse in die bestehende interkommunale Geodateninfrastruktur des Landkreises sowohl für die Darstellung im Intranet als auch im Internet (Landkreis, Energieberatung, Kommunen, Bürger) erarbeitet.

 

Der Landkreis verfügt im Rahmen der Generalvereinbarung des Bayer. Landkreistages mit der Vermessungsverwaltung seit 2016 über ein 3D-Datenpaket, bestehend aus

-           Laserscanndaten

-           3D-Gebäudemodell (LOD1+LOD2)

-           Digitales Geländemodell (DGM 25, DGM 5, DGM 1)

Zusätzlich wurden im Rahmen eines Pilotprojektes mit dem Runden Tisch GIS Bayern und der Fa. RIWA  die 3D-Daten des Digitalen Oberflächenmodells (DOM 40-Daten) für das Solarkataster geprüft.

 

Einbindung der Energie- und Klimaschutzberatung des Landkreises Kulmbach

 

Auf Wunsch des Kreistags wurde bereits 2008 eine externe und produktneutrale Energie- und Klimaschutzberatungsstelle für unsere Bürgerinnen und Bürger bei der Energieagentur Oberfranken eingerichtet. Die Kosten hierfür trägt der Landkreis Kulmbach.

 

Zusätzlich zum Solarpotenzialkataster kann diese ebenfalls kostenfreie und neutrale Energie- und Klimaschutzberatung genutzt werden, die unter der Hotline 09221/8239-18 und der E-Mail: beratung@eao.bayern erreichbar ist. Das Solarkataster ist durch seine Flächendeckung deshalb auch eine wichtige Unterstützung auch der Energieberatung im Landkreis. Das Solarkataster kann aber nicht die Fachberatung ersetzen. Im nächsten Schritt sollte der Bürger deshalb ein Fachunternehmen seines Vertrauens kontaktieren. Bei Photovoltaik-Anlagen sind dies in der Regel Fachbetriebe der Elektro-Innung, des Zimmerer- und des Dachdecker-Handwerks. Bei solarthermischen Anlagen sind Installateure der Sanitär- und Heizungs-Innung (SHK) ihre Fachansprechpartner.

 

Als weiterer Ansprechpartner steht Ihnen das Klimaschutzmanagement des Landkreises Kulmbach unter der 09221/707-148 und der E-Mail flieger.ingrid@landkreis-kulmbach.de zur Verfügung.

 

Berechnung des Solarpotenzials

 

Die Bearbeitung der Solarpotenzialanalyse erfolgte in vier Phasen:

 

1. Erstellung eines digitalen Oberflächenmodells auf Basis der Höhendaten

Aus den Höhendaten wird ein geeignetes Oberflächenmodell gerechnet. Das Oberflächenmodell bildet die Grundlage für die Solarpotenzialanalyse.

 

2. Einstrahlungs- und Verschattungsanalyse

Für diesen Analyseschritt wird zunächst für jedes Dach ein Raster bestehend aus virtuellen Messpunkten angelegt. Für jeden Messpunkt wird anhand der Neigung und Exposition das erzielbare Einstrahlungspotenzial unter Berücksichtigung der Verschattung mittels des Einstrahlungsalgorithmus gerechnet. Das Ergebnis dieses Analyseschritts ist die Berechnung der nutzbaren Sonneneinstrahlung unter Berücksichtigung von Dachfläche, Dachneigung und Dachausrichtung sowie Verschattung durch Dachaufbauten (soweit in den Höhendaten erfasst), benachbarte Gebäude, Vegetation und Gelände differenziert nach Dachteilflächen und unterteilt in diffuse und direkte Sonneneinstrahlung.

 

3. Bestimmung der im Zusammenhang bebaubaren Dachteilbereiche

Auf Basis der Einstrahlungs- und Verschattungsanalyse ermittelten Einstrahlungsverläufe für das Raster virtueller Messpunkte werden die Dachteilflächen aggregiert, die einen ähnlichen Einstrahlungsverlauf über das Jahr aufweisen und daher im Zusammenhang bebaut werden können.

 

4. Aufbau der Datenbank und Erstellung der Datenbasis für die Darstellung in einem WebGIS

Die Ergebnisse aus der Einstrahlungs- und Verschattungsanalyse werden in einem GIS aufbereitet und in ein geeignetes Indexsystem umgerechnet, welches später der Klasseneinteilung für die Eignungsdarstellung zugrunde gelegt wird.

Teil dieser Analyse ist ebenfalls die Eignungsbewertung und die Vorbereitung der Darstellung des Energieertrags in kWh/Jahr im Solarpotenzialkataster. Weiterhin werden die Parameter „möglicher Energiegewinn in kWh/qm pro Jahr“, „maximal installierbare Fläche in qm“, „möglicher Gesamtenergiegewinn je Dachteilteilfläche und Gebäude in kWh/Jahr“ sowie die „mögliche CO2-Einsparung je Dachteilteilfläche und Gebäude“ bestimmt und für die Darstellung im Solarpotenzialkataster vorbereitet.

Darstellung des Solarpotenzialkataster im Web-Portal www.solare-stadt.de

 

Die ermittelten Analyseergebnisse werden über einen Viewer der Öffentlichkeit im Internet zugänglich gemacht.

Folgende Ergebnisse können in dem Solarpotenzialkataster angezeigt werden:

·         Darstellung der Eignung der Dachfläche für Photovoltaik

·         Darstellung der Eignung der Dachfläche für Solarthermie

·         Anzeige der nutzbaren solaren Einstrahlung auf die Dachfläche in kWh/qm

·         Je eine Anzeige der geeigneten Dachteilflächen, auf denen Solaranlagen

·         (Photovoltaik / Solarthermie) installiert werden können

Nach Klick auf ein Gebäude wird ein Pop-up-Fenster aufgerufen. Von diesem Fenster aus kann die Detailansicht eines Gebäudes aufgerufen werden.  In der Detailansicht eines Gebäudes sind folgende Bereiche abgebildet:

·         Individuelle Einstellung der Parameter und Wahl, ob das Objekt privat oder gewerblich genutzt ist

·         Möglichkeit zur individuellen Platzierung der PV-Module auf dem Dach „Modulplatzierer“

·         Auswahl und Simulation des Einsatzes eines Batteriespeichers/E-Auto

·         Auswahl, ob Solarthermie für Warmwasser oder für Warmwasser und Heizung in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung berücksichtigt werden soll

·         Auswahl, ob die Investition ganz oder teilweise finanziert werden soll

 

Ausgabe der Zusammenfassung der Ergebnisse:

Die Ausgabe erfolgt in der individuellen Betrachtung eines Objekts und der Ausgabe der Ergebnisse und Berechnungen als PDF-Dokument, dass ausgedruckt werden kann.

 

Einbindung des Solarpotenzialkatasters in die bestehende interkommunale Geodateninfrastruktur des Landkreises

 

Die Einbindung der Ergebnisse der Fa. Tetraeder in die bestehende interkommunale Geodateninfrastruktur des Landkreises wurde ebenfalls umgesetzt. Sowohl im RIWA-GIS als auch im Geoportal Kulmbach ist das Solarkataster so angebunden, dass die Möglichkeiten des Solarkatasters direkt verknüpft werden können, ohne dass eine zusätzliche Datenhaltung erforderlich ist. Die Nutzung durch den Landkreis, durch alle Kommunen, die Energieberatung (Energieagentur) und die Bürger ist dann auf allen bereits vorhanden interkommunalen Geodateninfrastrukturen des Landkreises möglich.

 

Ausblick:

 

Digitale Energieplanung 4.0 – auf dem Weg zum digitalen Energienutzungsplan

Da sich die Entwicklung hochauflösender Geodaten ständig weiter entwickelt, halten wir es für sinnvoll, neben dem sektoralen Teilaspekt des Solarkatasters, auch den Wärmebedarf, die oberflächennahe Geothermie u.a. am Einzelgrundstück und Einzelgebäude zusammenzufügen und den Anwendern (Landkreis, Energieberatung, Kommunen, Bürger etc.) ebenfalls zur Verfügung zu stellen. 

 

Perspektivisch ist auch der Weg für den Einstieg in die echte 3D-Darstellung der Gebäude in der Verknüpfung mit den neuen 3D-Gebeäudemodellen (LOD2) im RIWA-GIS für 2020 gegeben.

 

Zusammenfassend wurde eine individuelle Lösung für den Landkreis und seine Kommunen erarbeitet, die in der vorgeschlagenen Form schnell, effizient und kostengünstig umgesetzt wurde.

Ansprechpartner:

Pressearbeit: David Buchwald, 09221/707-127; presse@landkreis-kulmbach.de

Klimaschutzmanagement: Frau Ingrid Flieger, 09221/707-148; flieger.ingrid@landkreis-kulmbach.de

GIS: Herr Michael Beck, 09221/707-124; beck.michael@landkreis-kulmbach.de

Energieberatung: Energieagentur Oberfranken, Herr Jürgen Ramming, 09221/8239-18; beratung@eao.bayern

 

Anlagen: 

Zusammenfassung der Ergebnisse der Solarpotenzialanalyse

Flyer "Macht die Dächer voll"

für den Landkreis Kulmbach 

 

 

Kulmbach

Rundschau/inFranken, 10.12.2019

Klimaschutz

Endlich machen statt nur zu reden

Die Transition-Bewegung Kulmbacher Land trifft sich ab sofort im Mehrgenerationenhaus. Es gibt viele verschiedene Aktionsgruppen, die für alle offen sind. Zum Beitrag

Kulmbach

Bayerische Rundschau/InFranken, 13.11.2019

Foodsharing: Auch in Kulmbach werden nun Lebensmittel vor der Tonne gerettet

Die Organisation Foodsharing hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lebensmittel zu retten. Dafür werden noch Mitstreiter gesucht.

Wie viele Lebensmittel werden weggeworfen? Elf Millionen Tonnen in jedem Jahr allein in Deutschland, heißt es in einem Papier der Welthungerhilfe - 55 Kilogramm pro Kopf. ......

Der Beitrag beschreibt die ersten Erfolge der neu gegründeten Kulmbacher Foodsharing-Gruppe. Gesucht werden noch weitere Partner, die Lebensmittel abgeben und Leute, die diese abholen und verteilen. Mehr 

 

Kulmbach

Bayerische Rundschau/InFranken, 17.10.2019

Goldene Schaufel als verdienter Lohn

Beim Wettbewerb "Urban Gardening" gab es nur Sieger. Die Nachwuchsgärtner aus dem Landkreis waren begeistert bei der Sache.

Am Landratsamt fand jetzt die Preisübergabe statt. Die Mitglieder der Jury taten gut daran, alle Teilnehmer auszuzeichnen, denn die Ergebnisse des Mitmachprojekts "Gärtnern in der Stadt" konnten sich sehen lassen.

Positiv gewertet wurde im Wettbewerb, den die Klimaschule des Landkreises unterstützt hat, besonders die Praxisnähe dieses Projekts.

Zum Beitrag 

Kulmbach

Bayerische Rundschau/InFranken, 4.9.2019

Umwelt

Sammeln, was andere wegwerfen

Was in Schweden bereits als "Plogging" praktiziert wird, soll sich jetzt auch in Kulmbach etablieren. Beim "Plogging" (zusammengesetzt aus Jogging und plocka = aufsammeln) handelt es sich um eine Müllsammelaktion. Das, was andere achtlos wegwerfen, sammeln die "Plogger" auf, trennen und entsorgen es dann korrekt. Weiteres in diesem Artikel

Wer will, kann sich unter diesem Beitrag einen Müllsammelpass herunterladen und ausfüllen. Die Pässe können bis zum 29.11.2019 im Landratsamt,   im Rundschau-Lädla, im Kino und im Bürgerbüro (im Rathaus) zur Auswertung abgegeben werden. Die 15 fleißigsten Sammler dürfen am Workshop „Recycling-Kings“ des Landkreises Kulmbach teilnehmen.

Den Pass und die Infos dazu gibt es gleich hier unten.

 

Kulmbach

Bayerische Rundschau/InFranken, 16.8.2019

Alternatives Leben

Gemeinsam säen, jäten, ernten

Am Ortsrand von Tennach ist ein "Selbsterntegarten" mit zwei Parzellen entstanden. 2020 könnte das Projekt ausgeweitet werden.

"Der Garten mit der schönsten Aussicht" sagen die Pächter der Parzelle über ihr Stück Acker bei Tennach. In der Tat geht der Blick über Felder und Wälder weit hinaus bis zum Frankenwald und zum Fichtelgebirge. Der komplette Beitrag für Abonnenten hier abrufbar

Kulmbach

Bayerische Rundschau/InFranken, 21.7.2019, Beitrag von Uschi Prawitz

Spinnalto

Mainleuser Spinnerei wird zum Kunstraum

Bei "Spinnalto" in der Mainleuser Spinnerei konnte man Kunst, Kreativität und Ideenreichtum bestaunen.

War die "Spinnalto"-Veranstaltung 2018 von Rüdiger Baumann ein Hingucker, so hat sie sich in diesem Jahr weit übertroffen. Ab 16 Uhr öffneten sich am Samstag die Pforten für die Besucher. Viele Akteure und Künstler hatten sich am Projekt beteiligt. Allein bei der Installation von Beka Gigauri wirkten 40 Personen malerisch mit. ..... zum Beitrag  

Frankenpost, 21.7.2019

Spinnalto: Eine Welt entsteht

In der Alten Spinnerei in Mainleus herrschte Leere. Doch der Kulmbacher Theatermacher Rüdiger Baumann verwandelte sie mit einem Kunstprojekt in einen Hort der Kultur.

Mainleus - Es ist schön, wenn eine Idee aufgeht. So war das bei Spinnalto. Was das genau ist? Es klingt vielleicht etwas großspurig, trifft den Kern aber doch: Spinnalto ist eine Welt..... zum Beitrag

und zur sehr ausführlichen Bildergalerie

 

Kulmbach

28.6.2019

Bayerische Rundschau, inFranken, Beitrag von Katrin Geyer

Hier ein Auszug:

"Kulmbach braucht ein Konzept"

Der Bund Naturschutz sucht nach Ideen für eine lebenswerte Gestaltung der Stadt Kulmbach, in der sich nicht alles nur um den Autoverkehr dreht.

"Grüner, lebendiger, schöner." So wünscht sich Roland Ramming, Vorstandsmitglied der Kreisgruppe Kulmbach im Bund Naturschutz, die Stadt Kulmbach. Der Veränderungsbedarf ist groß, meint er. Und der Zeitpunkt ist günstig: "Wenn der Uni-Campus kommt, wird sich vieles verändern in der Stadt. Uns geht es darum, diese Veränderungen in die richtigen Wege zu leiten."

Der Bund Naturschutz hatte deshalb am Donnerstagnachmittag zu einem Stadtrundgang aufgerufen .... Zum Beitrag

 

Kulmbach

24.6.2019

Bayerische Rundschau, Beitrag von Katrin Geyer

Hier ein Auszug:

Foodsharing in Kulmbach: Lebensmittel gehören auf den Teller statt in die Tonne

Die Initiative Foodsharing will auch in Kulmbach aktiv werden, um der Lebensmittelverschwendung Einhalt zu gebieten.

18 Millionen Tonnen Lebensmittel landen einer Studie des WWF zufolge jedes Jahr in Deutschland auf dem Müll - das ist fast ein Drittel der gesamten Lebensmittelproduktion. 16 Tonnen werden allein in Bayreuth weggeworfen. Täglich. Das sind 16 000 Kilogramm - so viel wie 16 000 Zweipfünder-Brotlaibe.

"Aber Lebensmittel gehören auf den Teller. Nicht in die Tonne", sagt Annegret Schmidt. Die Bayreutherin engagiert sich bei der Organisation Foodsharing. Ihr Ziel: Lebensmittel vor der Tonne zu retten........Bis auf weiteres ist der Bezirk Bayreuth-Land für den Raum Kulmbach mit zuständig. Den einen oder anderen potenziellen Kooperationspartner gibt es bereits - und damit die Chance, auch in Kulmbach künftig Lebensmittel zu "retten". .... Zum Beitrag

 

Kulmbach

26.2.2019

Stellungnahme von Franziska Schumm in der Rundschau zum Volksbegehren Artenvielfalt

"Tra.Ku.La" hat Verständnis für die Bauern

Verständnis für die "kleinen Bauern" äußert die Initiative Transition Kulmbacher Land "Tra.Ku.La" im Nachgang zum Volksbegehren "Artenvielfalt".

"Wir verstehen die kleinen Bauern, obwohl wir sehr glücklich sind über den Ausgang des Volksbegehrens ,Rettet die Bienen'", heißt es in dem von Franziska Schumm unterzeichneten Schreiben.

Weiter heißt es: "Wir verstehen, dass sie sich ungerecht behandelt fühlen. Sind es doch gerade viele kleinen Bauern, die dafür sorgen, dass die Landschaft kleinteiliger bleibt, sind es doch gerade sie, die versuchen, durch Blühstreifen und Einsaaten die Artenvielfalt zu erhalten, die vorsichtiger mit den Pflanzenschutzmitteln umgehen und die ihre Tiere kennen, die sie halten. Wir wissen, dass viele kleine Bauern tagtäglich um ihre Existenz kämpfen."
Mehr in diesen Beitrag auf InFranken.

Kulmbach Land

8.2.2019

Focus Online/inFranken.de

Toller Beitrag über die Buch-Aktion zum Volksbegehren Artenvielfalt auf Focus online

Die Initiative "Transition Kulmbacher Land" hat eigenen Angaben zufolge in den zurückliegenden Tagen alle 22 Bürgermeister im Landkreis besucht. Zum Beitrag

Ein dreifaches Daumen hoch für diejenigen, die die Idee hatten und es durchgezogen haben!

 

Kulmbach Land

8.10.2018

Bayerische Rundschau, von Sonny Adam, hier ein Auszug

Zehn Hektoliter Saft für die "Tafel"

Tim Pistor erlebt eine Apfelschwemme. So entschloss er sich, das Obst gemeinsam mit Freunden zu ernten und pressen zu lassen. Jetzt ist das Ziel, 1000 Liter Apfelsaft der Kulmbacher Einrichtung zukommen zu lassen, fast erreicht. ...

Das Beispiel soll Schule machen. .... Der Apfelsaft ist nur eine Idee von vielen. Auch Obstwiesen, die von Spaziergängern abgeerntet werden können, sind im Sinn der weltweiten, global vernetzten Transition-Town-Bewegung. Übrigens sind solche Wiesen eindeutig mit Hinweisschildern, die das Pflücken der Äpfel ausdrücklich erlauben, versehen. Mehr in der Ausgabe der Bayerischen Rundschau vom 8.10.2018

 

Kulmbach

28.7.2018

Bayerische Rundschau von Uschi Prawitz

Auf dem Weg zur fairen Region

Kulmbach strebt die Zertifizierung als Fair-Trade-Landkreis an. Landrat Söllner forderte dabei die Beteiligung möglichst vieler Bürger. Bereits in der vorletzten Legislaturperiode hatten die Kulmbacher Grünen im Kreistag den Antrag gestellt, Kulmbach zu einem Fairtrade-Landkreis zu machen. Jetzt haben sich alle Kreistagskollegen dem Antrag angeschlossen und damit die erste Hürde zur Zertifizierung als Fair-Trade-Landkreis genommen.

Die zweite Voraussetzung für eine Zertifizierung ist die Bildung einer Steuerungsgruppe, welche die Aktivitäten vor Ort koordiniert.

(Die sich an diesem Abend bildete, auch Transition Kulmbach daran beteiligt (Anmerkung Admin))

 

Kulmbach, 25.7.2018

Beitrag von Uschi Prawitz

Bayerische Rundschau

Spinnalto und ein grande Finale

Das Kunstprojekt "Spinnalto" in der Alten Spinnerei in Mainleus ging mit einem Picknickabend zu Ende.

Eine Kugelbahnmaschine, ein Tatort, eine Eisdiele, ein Schönheitssalon - der Fantasie der rund 30 Mitwirkenden am Projekt "Spinnalto" waren keine Grenzen gesetzt. Nach wochenlanger kreativer Arbeit, während der unter minimalem Ressourcenverbrauch kreative (Un)Sinnigkeiten entstanden, konnten interessierte Besucher sich am Montagabend ein Bild von dem Szenario machen... (Auch Transition Kulmbach war mit einem Picknick vertreten und es entstanden interessante Gespräche, Anm. Admin.) 

Kulmbach, 21.6.2018

Beitrag von Stefan Linß

Frankenpost, 21.6.2018, nur für Abonnenten abrufbar

Frisches Gemüse fürs Weltklima

Die Transition-Town-Bewegung hat richtig große Ziele. Nachhaltigkeit, Umweltschutz, regionale und lokale Wirtschaftskreisläufe und die Energiewende gehören dazu. Auch Kulmbach ist nun Teil der weltweiten Initiative. Die einzelnen Projektgruppen können erste Erfolge nachweisen...

Kulmbach

25. Mai

Urban Gardening aus der Bayerischen Rundschau von Dagmar Besand

und in Focus Online, 24.5.2018

Ein Minigarten aus der Kiste

Initiative: In der neuen Kulmbacher Transition-Bewegung hat sich eine Urban-Gardening-Gruppe gebildet. Diese will vor allem bei Kindern und Jugendlichen Lust auf Naturerlebnisse wecken und gibt Starthilfe mit kostenlosen Hochbeeten und einem Wettbewerb.

Ein Quadratmeter Fläche - eine Welt voller Möglichkeiten. Mit diesem Ansatz möchten engagierte Mitglieder der Initiative Transition Kulmbacher Land (Tra.Ku.La.) Kinder und Jugendliche für Ökologie, Nachhaltigkeit und Gemüse aus eigenem Anbau begeistern....

Kulmbach

25. Mai 2018

Kommentar in der Bayerischen Rundschau von Dagmar Besand 

Kleine Schritte mit großer Wirkung

Bienensterben, Artenschwund, Chemiekonzerne mit Saatgutmonopolen, Verlust der ökologischen Vielfalt, Lebensmittel aus dem Labor. Schlagworte wie diese zeichnen ein düsteres Bild unserer Zukunft. Es gefällt uns nicht, aber was können wir schon dagegen tun?
Eine ganze Menge! Wir müssen es nur wollen und einfach mal anfangen, es anders zu machen.
Wie das schon mit kleinen Projekten funktionieren kann, zeigen Idealisten, die sich in der Transition-Initiative zusammenfinden - einer weltweiten Bewegung, die inzwischen auch bei uns im ländlichen Raum Fuß fasst und in Kulmbach unter dem Namen "Tra.Ku.La." um Aufmerksamkeit für ihre Ideen wirbt....

Kulmbach
17.04.2018
Nachhaltigkeit, Bericht in der Bayerischen Rundschau  von Uschi Prawitz

Kulmbach wird Transition-Town

Mit einem Dokumentarfilm und einer anschließenden Präsentation stellte sich das neue Aktionsbündnis Tra.Ku.La. im Cineplex vor.
Knapp 100 Bürger waren der Einladung der neuen Transition-Bewegung in Kulmbach, kurz Tra.Ku.La., am Montagabend gefolgt und fanden sich im großen Saal des Cineplex ein. Mit dem Dokumentarfilm "Voices of Transition" von Nils Aguilar und einer kurzen Präsentation informierte das Aktionsbündnis die interessierten Zuschauer über die eigenen Vorstellungen zu einer sogenannten Transition-Town...

Kulmbach

10.04.2018

Gründung, Bericht in der Bayerischen Rundschau von Uschi Prawitz

 

Jeder kann etwas bewirken 

In Kulmbach hat sich eine Interessengemeinschaft formiert, die sich für eine ökologische, nachhaltige und regionale Lebensweise einsetzen will.

Tra.Ku.La. - was fränkisch ausgesprochen zunächst etwas Furcht einflößend klingen mag, ist alles andere als schauerlich. Die Abkürzung steht für "Transition Kulmbacher Land", also einen Wandel oder Übergang hin zu einer ökologischen, nachhaltigen und regionalen Lebensweise. Zu diesem Zweck haben aktuell rund 15 Personen aus dem Raum Kulmbach eine Interessengemeinschaft gebildet, um ihr Umfeld mit zu gestalten...

 

 


Kulmbach, Bayerische Rundschau vom 19.4.2018

Dorf-Defi: Mainleuser Initiative kann Leben retten

Mit dem Projekt "Dorf-Defi" hat der Buchauer Tim Pistor eine Initiative gestartet, die in den Mainleuser Dörfern Leben retten kann. Er sucht Unterstützer.
"Mindestens 100 000 Menschen sterben allein in Deutschland jedes Jahr den plötzlichen Herztod." Andreas Brugger kennt die Zahlen genau. Der Kardiologe am Kulmbacher Klinikum weiß auch, dass eine schnelle Hilfe in Form einer Herzdruckmassage und der Einsatz eines Defibrillators die Überlebenschancen deutlich steigern können. Deshalb unterstützt er die Initiative von Tim Pistor, der sich für die Installation von Defibrillatoren im Gemeindegebiet Mainleus einsetzt...